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Die Ergebnisse im Überblick
Nach vier Siegen in Folge ist die Deutsche Bank bei den ZertifikateAwards 2006 auf den zweiten Platz abgerutscht. Neuer Gesamtgewinner wurde ABN Amro. Der Vorjahreszweite aus den Niederlanden konnte zwei der neun Einzelkategorien für sich entscheiden und kam in drei weiteren auf Rang zwei. Im Gesamtergebnis brachte das einen unangefochtenen ersten Platz.
Das X-markets Team kam nur in drei Kategorien aufs Podium und büßte damit seine Spitzenposition ein.

Dritter wurde die Société Générale, die neben mehreren vierten Plätzen den Award für Bonus-Zertifikate gewann und damit die in den Vorjahren dominierenden Sal. Oppenheim und HypoVereinsbank auf die Plätze verwies. Auch in zahlreichen anderen Kategorien kam es zu Favoritenwechseln. So sicherte sich die kleine Bank Vontobel vor allem dank ihres sehr erfolgreichen VEAG Alpha Generators den Titel des besten Emittenten für Strategie-Zertifikate.
Favorit in Sachen Discount-Zertifikate war die Commerzbank, die sich mit dem deutlichsten über-haupt erzielten Resultat vor der Deutschen Bank und UBS durchsetzen konnte. 18 von 26 Juroren hatten die "Gelben" mit der Höchstwertung von drei Punkten bedacht und der Commerzbank damit ein Rekord-ergebnis mit 62 von 78 möglichen Punkten beschert.
Die größte Überraschung des Abends ergab aber die Wertung für den besten Emittenten von Kapitalschutz-Produkten, wo sich der spätere Gesamtsieger ABN Amro durchsetzte. Die Jury honorierte damit die im Sommer 2006 gestartete Offensive mit sehr einfach strukturierten Garantiepapieren auf zahlreiche Indizes. Im Gegensatz zu vielen anderen Häusern verzichtet ABN auf eine komplexe Kuponberechnung, sondern bietet für zahlreiche Basiswerter eine klar definierte Partizipationsrate und ein ebenso klares Absicherungsniveau. Zweiter wurde in dieser Wertung Barclays Capital, während der Titelverteidiger DZ BANK sich mit dem dritten Platz zufrieden geben musste.
Die fünfte Kategorie mit einem Wechsel an der Spitze war die Innovation des Jahres. Hier reüssierte das Bankhaus Sal. Oppenheim, das in den letzten zwölf Monaten mit zahlreichen Neuerungen aufwarten konnte.
 
Lobend erwähnt wurden unter anderem die Konzeption der Twin-Win-Zertifikate, die sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Gewinne ermöglichen, sowie die sehr erfolgreiche Serie aktiv betreuter Portfolios für Spezial-Themen wie Börsen-gänge oder Fusions- und Übernahmeaktivitäten.
Erfolgreiche Titelverteidigungen gab es nur in den Segmenten Indexzertifikate (klarer Sieg der HVB), Hebelprodukte (Commerzbank) und Themenzerti-fikate (ABN Amro) sowie beim Anleger-Service, wo die Deutsche Bank zum fünften Mal souverän die Oberhand behielt. Der erstmals vergebene Jury-Sonderpreis für Rohstoff-Zertifikate ging an Goldman Sachs.
Bei den Publikums-Awards für das Zertifikate-Haus des Jahres setzte sich erwartungsgemäß die DZ Bank durch, die am Ende deutlich vor der Landesbank Berlin und der HypoVereinsbank gewann. Die HVB holte sich dafür den ebenfalls per Leservotum vergebenen Preis für das Zertifikat des Jahres. Gewählt wurde hier das Konzept der Express-Papiere mit verbundenen Basiswerten und degressiver Auszahlungsstruktur. Zweiter wurde Sal. Oppenheim; den dritten Platz erreichte die Raiffeisen Centrobank.
Jury-Gesamtwertung
1 ABN 22,2%
2 x-markets 17,6%
3 SG 16,4%
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