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Die Ergebnisse im Überblick
Mit dem dritten Sieg hintereinander hat die Deutsche Bank in der Jury-Wertung der ZertifikateAwards 2004 ihren Status als "Bayern München der Zertifikate-Branche" eindrucksvoll unterstrichen. Ausschlaggebend für die erfolgreiche Titelverteidigung waren wie in der Vergangenheit die Einzelerfolge
in den beiden Kernkategorien "Anlegerservice" und "Indexzertifikate".

Auf den Plätzen der Gesamtwertung folgten ABN Amro und Sal. Oppenheim, die ebenfalls jeweils zwei Einzelkategorien für sich entscheiden konnten. Knapp am Podium vorbei schrammte die im Vorjahr zweitplazierte UBS, die mit einem Einzel-Award und zwei zweiten Plätze (Anlegerservice, Discount-Zertifikate) aber trotzdem erneut zu den eifrigsten Trophäensammlern gehörte.
Zu diesen "üblichen Verdächtigen" gesellten sich mit Goldman Sachs und der Société Générale aber auch zwei Neulinge auf den Siegertreppchen. Dabei gelang Goldman Sachs in der Kategorie "Strategie-Zertifikate" sogar der Sprung an die Spitze. Die Société Générale, die in den vergangenen zwölf Monaten sehr engagiert in den Zertifikate-Markt eingestiegen ist, wurde mit zwei dritten Plätzen belohnt. Die Podiumsränge bei Themen- und Bonuszertifikate sind um so beachtenswerter, da sie in den beiden am deutlichsten von alles übertrumpfenden Platzhirschen dominierten Kategorien erreicht wurden.

So heimste ABN Amro in der Kategorie "Themen" den souveränsten Sieg ein. Das beinahe lückenlose Sortiment bei Rohstoffen und Schwellenländern honorierten die Juroren mit 55 von 60 möglichen Wertungspunkten. Einen beinahe ebenso deutlichen Erfolg verzeichnete Sal. Oppenheim in der neu geschaffenen Award-Kategorie für Bonus-Zertifikate. Mit 52 Wertungspunkten errang die Kölner Privatbank, die im Vorjahr für eben diesen Produkttyp den Award für die Innovation des Jahres erhalten hatte, den Spitzenplatz.

Neuer Innovationspreisträger ist hingegen die UBS, deren Fokussierung auf Alternativprodukte zu renditearmen Geldmarktanlagen nicht nur die Jury überzeugte, denn die von den Fachjuroren als wichtigste Neuerung des Jahres ausgezeichneten Vario-Zertifikate konnten auch bei der Leserumfrage zum Zertifikat des Jahres einen Podiumsplatz erringen. Diese breite Zustimmung für das auf drei unterschiedliche sehr risikoarme Strategien aufbauende Vario-Konzept beweist, dass sich Zertifikate in zunehmendem Maße von ihrem Image der reinen Spekulationsinstrumente befreien und ihre Möglichkeiten für risikoaverse Investoren deutlicher wahrgenommen werden.

Dazu passt, dass auch die anderen beiden Preisträger des Publikums-Votums zu den eher konservativen Anlageinstrumenten gehören. Rang zwei der Leserwahl zum "Zertifikat des Jahres" ging an die von JP Morgan mehrfach lancierten Bonus-Zertifikate auf den Ölpreis ("Oil-Buffer"); auf dem Siegertreppchen landete das von der Hypo-Vereinsbank vorangetriebene Express-Konzept.

Mit einem erstmals vergebenen personenbezogenen Sonderpreis für herausragende Persönlichkeiten des Zertifikatemarktes wurde Dr. Wolfgang Gerhardt vom Bankhaus Sal. Oppenheim geehrt.
Jury-Gesamtpreis
1 Deutsche Bank 20 Punkte
2 ABN Amro 17 Punkte
3 Sal. Oppenheim 15 Punkte
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